AKB Zürich Aktionskreis Behindertenpolitik Kanton Zürich

   

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UNO BRK: Umsetzung ZH? Arbeitsmarkt: Chancen für alle! Mobilität: Kantonsrat korrigiert KESB: Erleichterungen für Eltern Berufsbildung für alle: Ja! Behinderung und Alter
 
Was ist aktuell? Was beschäftigt uns?
Arbeitsmarkt: Vielfältige Chancen für alle!
Im Übergang zum Jahr 2018 befassten sich mehrere Gremien - so auch der AKB - intensiv mit der Situation von Menschen mit Behinderung im Erwerbsleben. Schwerpunkt: Einstieg. Dabei zeigten sich im Quervergleich mit anderen Gruppen diverse Probleme bis hin zu Diskriminierungen. Zentrale Forderung des AKB: eine behördenunabhängige Fachstelle, um den Zugang zu erleichtern und zu beschleunigen. Das Thema bleibt auf der Traktandenliste; denn es ist Bestandteil der durch die UNO BRK geforderten Teilhabe für alle.
Position der AKB ZH
Mobilität: KR korrigiert
Das war knapp - aber es hat gereicht! Mit vereinten Kräften bekämpften wir die geplante, gravierende Kürzung bei Pro Mobil. Mobilität ist für Menschen mit Behinderung nicht einfach "e chli umechärele", sondern echte Teilhabe. Nun hat das Plenum des Kantonsrats die vorgeschlagene Kürzung im Budget 2017 zurückgenommen. Dass dies - neben Demos, Aufrufen etc. - gelungen ist, verdanken wir auch der Zürcher Presse. Beispiel: Katrin Oller hat sich sorgfältig, nüchtern und faktenorientiert mit den Auswirkungen der geplanten Kürzungen bei Pro Mobil befasst und kam dabei zu deprimierenden Schlüssen. Ihr Artikel zeigte die Praxis - und überzeugte. Zeitungsbericht
KESB: Erleichterungen für Eltern!
Das neue Kindes- und Erwachsenen-Schutzrecht (KESR) sieht im Art. 420 vor, Eltern und Abgehörigen in der Rolle des Beistands zahlreiche Erleichterungen zuzugestehen. Leider war die Praxis - auch im Kanton Zürich - sehr uneinheitlich. Nicht wenige empfanden das Vorgehen der KESB als schikanös. Nun setzten sich die Verantwortlichen zusammen und erarbeiteten ("Holz alange...") eine schweiz. Empfehlung, welche die Kritik aufnimmt und praktische Hilfe zum Vorgehen gibt. Viele Impulse (auch Prozesse) kamen aus dem Kanton Zürich. Fast wie Weihnachten...
KESB zum Art. 420 ZGB
Berufsbildung für alle: Ja!
Ein betrübliches Thema kommt nach vielen Gerichtsentscheiden dank dem Bundesgericht zu einem guten Ende. Während man nämlich bei den Normalos alles tut, junge Menschen beruflich voranzubringen, knüpfte die IV das 2. Jahr Bildung zum voraus an "Rendite" = Rentensenkung. Muss der Gymnasiast auch vor der ersten Lektion Latein beweisen, dass dies dereinst rentieren wird? Muss er eben nicht! Die Frage ist nun abschliessend geklärt, und die IV spricht ab sofort auch "niederschwelligen beruflichen Ausbildungen" für "junge Versicherte mit Behinderung" eine Dauer von 2 Jahren zu. Also: Geht doch!
Info 12/2016 der IV
Behinderung und Alter
Es ist überaus erfreulich: Dank Förderung und Forderung ist die Lebenserwartung von Menschen mit Behinderung stark angestiegen. Nun stehen wir vor neuen Herausforderungen: Die Schwelle "65" führt zu einem (finanziellen) Gerangel zwischen IV und AHV. Ist man nun "betagt" oder "beeinträchtigt"? Wohl beides! Das stellt Institutionen vor grosse Probleme, sowohl im baulichen wie im pflegerischen Bereich. Was ist wo an Flexibilität möglich und sinnvoll? Welche neuen Lösungen braucht es? Der AKB ist bereit sich aktiv zu engagieren. Es besteht Handlungs- bedarf. Auch für Gemeinden.
Position der AKB ZH
UNO BRK: Umsetzung im Kanton Zürich?
Die UNO Behindertenrechts-Konvention ist ein klares Bekenntnis zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung und ihrer Teilhabe in der Gemeinschaft. Die Forderungen der UNO BRK sind einfach und verständlich. Für die AKB Zürich dienen sie als Richtschnur und roter Faden. Nun hat unsere BKZ, finanziert durch das Sozialamt des Kantons Zürich, erstmals eine Studie zum Stand 2018 durchgeführt.
Ja, es gibt noch viel zu tun...
TA & NZZ zum Stand