AKB Zürich Aktionskreis Behindertenpolitik Kanton Zürich

   

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UNO BRK: Zürich bewegt sich. Ohne Mobilität geht nix. Arbeitsmarkt: Chancen für alle! Berufsbildung für alle: Ja! Behinderung und Alter KESB: Erleichterungen für Eltern
 
Was ist aktuell? Was beschäftigt uns?
UNO BRK: Der Kanton Zürich bewegt sich.
Seit mehreren Jahren orientiert sich der AKB an der UNO BRK. 2018 liess sich der Kanton Zürich in einer Studie evaluieren. Es kamen einige Lücken zum Vorschein. An der breiten, offenen Tagung vom 29.1. im Volkshaus wurde im Beisein von RR Mario Fehr und 90 engagierten Menschen aus der Selbsthilfe, von Fachverbänden, Verwaltung etc. am Aktionsplan zur schrittweisen Behebung der Mängeln gearbeitet. Pragmatischer Realismus und Aufbruchsstimmung prägten den Tag! BKZ und AKB arbeiten mit vollen Kräften mit.
UNO BRK: Fazit Impulstag
Ohne Mobilität geht nix!
Wir erinnern uns: 2016 wurde es sehr knapp: Mit vereinten Kräften wurde die gravierende Kürzung bei Pro Mobil abgewehrt. Für Menschen mit Behinderung heisst es eben nicht "e chli umechärele". Für sie geht es um existenzielle Fragen der Teilhabe an der Gesellschaft und der persönlichen Entfaltung. Dies zeigt sich 2019 (UNO BRK) u.a.bei der Freizeitgestaltung: ein Musikinstrument erlernen, Sport treiben, kulturelle Angebote wahrnehmen: Alles ist gefährdet, wenn kein bezahlbares Transportangebot vorliegt. Lesen Sie den Artikel von Katrin Oller! Er ist praktisch und konkret ...und half 2016.
Fakten zut Mobilität
Erwerbsarbeit: vielfältige Chancen für alle.
Seit Ende 2017 befasst sich der AKB intensiv mit den Chancen von Menschen mit Handicap auf dem Arbeitsmarkt. Positionen wurden erarbeitet und diskutiert. Im Jahre 2019 hat sich die Kooperation mit der Wirtschaft verstärkt: Geplant sind periodische Anlässe mit allen "Playern" mit dem Ziel, in diesen herausfordernden Fragen in nder Praxis echte Fortschritte zu erzielen. Zentrale Forderung des AKB: eine von den Behörden unabhängige, niederschwellige "Drehscheibe" (häufig fehlt bloss die Information!).
Position der AKB ZH
Berufsbildung für alle: Ja!
Ein betrübliches Thema kommt nach vielen Gerichtsentscheiden dank dem Bundesgericht zu einem guten Ende. Während man nämlich bei den Normalos alles tut, junge Menschen beruflich voranzubringen, knüpfte die IV das 2. Jahr Bildung zum voraus an "Rendite" = Rentensenkung. Muss der Gymnasiast auch vor der ersten Lektion Latein beweisen, dass dies dereinst rentieren wird? Muss er eben nicht! Die Frage ist nun abschliessend geklärt, und die IV spricht ab sofort auch "niederschwelligen beruflichen Ausbildungen" für "junge Versicherte mit Behinderung" eine Dauer von 2 Jahren zu. Also: Geht doch!
Bundesgericht zur IV-Anlehre
Behinderung und Alter
Es ist überaus erfreulich: Dank Förderung und Forderung ist die Lebenserwartung von Menschen mit Behinderung stark angestiegen. Nun stehen wir vor neuen Herausforderungen: Die Schwelle "65" führt zu einem (finanziellen) Gerangel zwischen IV und AHV. Ist man nun "betagt" oder "beeinträchtigt"? Wohl beides! Das stellt Institutionen vor grosse Probleme, sowohl im baulichen wie im pflegerischen Bereich. Was ist wo an Flexibilität möglich und sinnvoll? Welche neuen Lösungen braucht es? Der AKB ist bereit sich aktiv zu engagieren. Es besteht Handlungs- bedarf. Auch für Gemeinden.
Position der AKB ZH
KESB: Erleichterungen für Eltern!
Das neue Kindes- und Erwachsenen-Schutzrecht (KESR) sieht im Art. 420 vor, Eltern und Abgehörigen in der Rolle des Beistands zahlreiche Erleichterungen zuzugestehen. Leider war die Praxis - auch im Kanton Zürich - sehr uneinheitlich. Nicht wenige empfanden das Vorgehen der KESB als schikanös. Nun setzten sich die Verantwortlichen zusammen und erarbeiteten ("Holz alange...") eine schweiz. Empfehlung, welche die Kritik aufnimmt und praktische Hilfe zum Vorgehen gibt. Viele Impulse (auch Prozesse) kamen aus dem Kanton Zürich. Fast wie Weihnachten...
KESB zum Art. 420 ZGB